Triathleten im Winter – völlig von der Rolle…

Gibt es für Männer etwas Schöneres, als sich im Winter zur Liebsten auf die Couch zu kuscheln?

Ihr ahnt es schon – bei Triathleten lautet die Antwort – äh, also, naja, eigentlich schon. Bei dieser Spezies gibt es nämlich ZWEI wertvolle Partnerinnen, die gehegt, gepflegt und auf Trab gehalten werden wollen. Nur auf uups MIT einer von beiden kann Mann so richtig ins Schwitzen kommen, ohne dass dabei jemals ein störendes Wort fällt. Was das wohl ist?  RICHTIG: das Rennpferd, der Drahtesel beziehungsweise das TriRad.

Schnee und Eis sind für die Carbonschnitten natürlich UNZUMUTBARE Bedingungen. Damit das Heiligtum trotzdem genug Auslauf erhält, trainiert der Wintertriathlet gerne auf  einer sogenannten „Rolle“. Das ist eine Art Gegenstromanlage fürs Fahrrad, nur komplett ohne Wasser. Ich nenn’s Hamsterrad. Landschaftstechnisch nicht sehr  abwechslungsreich, und da es laut bollert, steht es noch nicht mal NEBEN der Couch.

Will der ambitionierte Dreifach-Sportler komplett aus der Couchzone und unter die Leute, begibt er sich ins Spinning. Also – nicht das, was ich bisher darunter verstand, nämlich ein Stündchen beschwingtes Treten und danach in die wohlverdiente Sauna. Wir reden hier von exzessiver und stetiger Turbotriebelfrequenz. Meiner einer könnte nach diesem Fußwirbelwahnsinn gar nicht mehr selbst vom Rad absteigen, sondern würde einfach  herunterkippen. Der Wintertriathlet fragt kurz vor meinem hart erkämpften Saunagang, ob denn jetzt endlich die schnelle Runde losgeht.

Hat Adele den Hit „Rolling in the deep“  eigentlich für Triathleten komponiert?  Um auf oben genannter „Rolle“ zu trainieren, begibt sich doch manch einer in den Keller…

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